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Zeitgeist
Bischofszeller Nachtwächter- und Türmerzunft
Bis 1940 standen im barocken Bischofszell die Nachtwächter auf der Lohnliste der Stadt. Letztlich noch als Feuerwache eingesetzt, musste der Nachtwächter der Feuerwehr weichen, die die Aufgaben der neuzeitlichen Brandwache effizienter und im Gegensatz zu den Nachtwächtern auch während des Tages betrieb. Für den Sicherheitsdienst setzte die Stadt den Stadt-polizisten ein. Dieser wohnte mit seiner Familie im Rathaus. In seinen Aufgabenbereich gehörte auch die Betreuung der, in der Rathauszelle festgehaltenen Gesetzesbrecher.
Bevor ein Nachtwächter in den Dienst der Stadt trat, musste dieser zwingend den Nachtwächtereid ablegen. In diesem waren die Aufgaben des Wachmannes definiert. Der letzte Bischofszeller Nachtwächtereid geht in die Zeit um 1620 zurück. Bei der Zunftaufnahme oder jährlich vor dem ersten Nachtwächterrundgang, dem Vorabend vor Neumond im April, wird heute noch der alte Nachtwächtereid verlesen (siehe Rundgänge am Vorabend vor Neumond).
Seit Jahrhunderten waren die Nachtwächter im Bogenturm, Zeitglockenturm oder Mitteltor, wie er auch genannt wurde, untergebracht. Verständlich, dass auch die heutige Bischofszeller Nachtwächter- und Türmerzunft an diesem Ort sein zu Hause hat. Von diesem unter nationalem Denkmalschutz stehenden, noch einzig übrig gebliebenen Turm des barocken Bischofszells, beginnen die Nachtwächter ihre Rundgänge.
Rundgänge
mit Gruppen
am Vorabend vor Neumond
Spezialrundgänge
Reservation
Mitglieder und der Europäischen Nachtwächter- und Türmerzunft
Ueli Köchli Zunftmeister Säckelmeister
Pius Hofstetter Zunftschreiber Reservationen
Sepp Rusch
Uhrenwart
Kurt Müller
Fackelwart
Marcel Weibel
Turmwächter
Albert Glauser